Donnerstag, Juli 07, 2016

Vierundzwanzig Stunden von Guillaume Musso

Was kann die Liebe überwinden?


Kurz vor seinem 25. Geburtstag bittet sein Vater Arthur Costello zu einem gemeinsamen Ausflug. Er, der immer ein zwiespältiges Verhältnis zu seinem Vater Frank hatte und von dem er, Arthur, weiß, dass er nicht sein leiblicher Vater ist, willigt ein. Zu seiner großen Überraschung eröffnet Frank ihm, dass er ihm zwar kein Geld hinterlassen wird, wohl aber den sich im Familienbesitz befindlichen 24 Winds Lighthouse, dem Leuchtturm der 24 Winde, am Ende des Cap Cod. Diese Übertragung erfolgt sofort unter zwei Bedingungen: die erste ist, das Gebäude und Grundstück niemals zu verkaufen, die zweite ist, eine vermauerte Tür im Keller des Leuchtturmes niemals aufzubrechen und zu öffnen. Arthur unterschreibt den Vertrag. Als er sich dennoch dazu beschließt, die besagte Tür zu öffnen gerät sein Leben ins Wanken. Einziger erkennbarer Pluspunkt ist, dass er Elizabeth „Lisa“ Ames kennen und lieben lernt. Wird die Liebe beider zueinander das Schicksal bezwingen können?




Wieder einmal überrascht uns Leser der französische Erfolgs-Autor Guillaume Musso mit einer traumhaften Geschichte, die unvorhersehbare und unerwartete Wendungen in sich birgt. Gekonnt zeichnet er eine perfekte Illusion und lässt dabei viele Emotionen aufleben. Da gibt es die eine große Liebe, die alles besiegen könnte, aber auch die Frage über Vertrauen und Verrat, Zweifel und Selbstzweifel bis hin zur Aufgabe. Die Sprache des Autoren ist wunderschön, modern und lässt sich hervorragend lesen. Sein Tempo ist flüssig, das macht das Lesen sehr angenehm. Guillaume Musso löst die Schwenkungen in seinem Werk unglaublich gut auf und bietet ein phänomenales und passendes Ende.

Nur zu gerne vergebe ich diesem Buch seine wohlverdienten fünf von fünf möglichen Sternen und empfehle es absolut weiter. Bezugnehmend auf den Titel muss ich zugeben, dass ich das Buch in eben dieser Zeit verschlungen habe und mich mit jedem Satz und jeder Zeile wunderbar unterhalten gefühlt habe. Guillaume Musso erweist sich abermals als ein begnadeter Storyteller, der mit „Vierundzwanzig Stunden“ eine phantastischen Roman vorgelegt hat.

Ein herzliches Dankeschön geht an den Piper Verlag zur freundlichen Bereitstellung meines Rezensions-Exemplares. 




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