Mittwoch, Februar 14, 2018

Die Kunst, Champagner zu trinken von Amélie Nothomb

Berauscht


Was tut eine Autorin, die Champagner liebt und ihn als ihre Leidenschaft bezeichnet? - Richtig, sie schreibt ein Buch und schildert uns Lesern darin, wie Champagner wirkt, wie wir ihn richtig und am besten trinken. Dazu nimmt sie uns Leser literarisch mit an erlesene Orte und exquisite Partys.





Sonntag, Februar 11, 2018

Eine himmlische Freundschaft von Mirjam Müntefering

Schicksale


Seit dem Frühjahr ist Helene verwitwet, sie besucht ihren Karl jeden Tag auf dem Friedhof und sie trägt auch noch immer Schwarz. Jetzt kurz vor Weihnachten tut sie alles, um das kommende Fest zu verdrängen. Es käme ihr falsch vor, ihre Wohnung zu schmücken. Auch die Gartenarbeit, die jetzt im Winter natürlich ruht, ist anstrengend für sie. Doch sie hat den ganzen Sommer hart im Garten gearbeitet, befürchtet sie doch, dass die Flüchtlingsfamilie, die in die Etage über ihrer Wohnung eingezogen ist, ihr den Garten abspenstig machen möchte. Aber da ihr Karl die Gartenarbeit so sehr liebte, hat Helene diese Aufgabe übernommen. So kann sie ihrem Liebsten nahe sein. Als sie Karl nun wieder einmal besucht hat und gerade den Friedhof verlassen möchte, hört sie ein Fiepen. Schnell findet sie heraus, woher es kommt: aus einem der Containern mit den Gartenabfällen! Und darin sitzt ein kleiner Welpe, der sie mit traurigen Augen anschaut. Sie nimmt den kleinen Kerl mit nach Hause, mit dem Ziel, ihn im Tierheim abzugeben. Kann der kleine Hund, Helenes Herz erweichen, so dass sie ihn behält? Was wird sich für sie verändern?

Schlüssel 17 von Marc Raabe

Die Vergangenheit taucht auf


Tom Babylon, Ermittler beim LKA Berlin hat mehrere Baustellen, die er zu bearbeiten hat. Da ist zum einen seine Beziehung zu Anne, die man gerne als kompliziert einstufen darf. Dann beschäftigt ihn noch immer das Verschwinden seiner kleinen Schwester Viola, das bereits 19 Jahre zurückliegt. Um seinen Alltag bewältigen zu können greift er zu Ritalin, etwas, was seine Vorgesetzten besser auch nicht mitbekommen sollten. Doch als er jetzt zu einem Tatort gerufen wird, steht er völlig fassungslos vor dem Opfer: im Berliner Dom hängt die ermordete Dompfarrerin unter dem Gewölbe und sie hat Violas Schlüssel um den Hals hängen. Tom Babylon setzt alles daran, den Fall übernehmen zu dürfen. Es wird ihm letztendlich gestattet, aber er erhält Unterstützung von der Psychologin Sita Johanns, die Bedingung seiner Vorgesetzten. Eine Jagd beginnt.

Samstag, Februar 10, 2018

Augen zu und durch: Die Geschichte meiner Familie jenseits des roten Teppichs von Natascha Ochsenknecht

Familienbande


Für Natascha Ochsenknecht, die zu der Zeit als Model gearbeitet hat, beginnt sich ihr Leben komplett zu verändern mit einem ersten Treffen zwischen und ihr und ihrem späteren Ehemann Uwe Ochsenknecht und dieses Treffen war nicht einmal sehr romantisch. Trotzdem haben die beiden schnell zueinander gefunden. Es folgen Szenen aus dem privaten Leben der Autorin, wie ihre Kinder heranwachsen. Die beiden Söhne, die früh eine eigene Schauspielerkarriere durchstarten mit den Filmen „Wilde Kerle“. Immer begleitet von ihrer Mutter. Nach dem Scheitern der Ehe gelingt Natascha Ochsenknecht ein völliger Neustart ihres Lebens und sie arbeitet selbst im Rampenlicht.




Perlinchen – Ich bin anders, na und! von Natascha Ochsenknecht

Ein Marienkäfermädchen erobert die Welt


Das Marienkäfermädchen Perlinchen lebt mit ihrer Familie in Käferhausen. Zur Familie gehören neben Perlinchen, ihre Oma-Mutti Perle, die ein Zauberkäfer ist, ihr Vater Billybald, ein Polizist, die Mama Rosa, die eine Konditorei betreibt und ihr Bruder Charly, der gerne ein Erfinder wäre. Als Perlinchen in die Schule kommt, beginnt für sie der Ernst des Lebens, denn sie muss ihr Geheimnis wahren. Ist sie doch anders als die anderen Kinder in der Schule. Aber auch ihr neuer Freund Jimi ist anders als die anderen Schulkinder. Werden die beiden zusammen finden und sich beweisen können gegen oder besser gesagt mit den anderen Kindern? Eine aufregende Zeit für Perlinchen, in der es viel zu lernen gilt.

In eisiger Nacht von Tony Parsons

Schlepper


Zwölf Frauen, aus den unterschiedlichsten Ländern kommend, wollen ins – aus ihrer Sicht gesehen – gelobte Land Großbritannien gelangen. Sie zahlen einem illegalen Schlepper viel Geld, das letzte, was sie noch besitzen und müssen ihm als erstes ihre Reisepässe geben. Doch sie werden ihr Ziel nicht lebend erreichen. Alle sterben einen grausigen Kältetod. Detective Max Wolfe muss nun herausfinden, wer hinter den Schlepperbanden steckt und ob noch weitere Frauen in Gefahr sind. Klar scheint wohl, dass sie als Prostituierte anschaffen sollten. Nicht das Leben, das sie sich erträumt hatten. Den Anblick der Kältetoten werden Max und seine Kollegen jedenfalls nicht so schnell wieder vergessen. Max Wolfe lebt Mitten in London im trubeligen Quartier Smithfield, zusammen mit seiner 6jährigen Tochter Scout und dem Cavalier King Charles Spaniel Stan. Unterstützt wird der alleinerziehende Vater von seiner Nachbarin, Mrs Murphy, die längst zur Familie gehört. Kein leichter Spagat für Max, zwischen Ermittlung und Familienleben.

Donnerstag, Februar 01, 2018

Wir sind nicht da, um zu verschwinden von Olivia Rosenthal

Schwarzes Loch


Ein Mann attackiert seine Frau mit gezielten Messerstichen, flüchtet aus dem Haus und versteckt sich im Nachbargarten. Als ihn die Polizei dort stellt, will er sich angeblich nicht an die Tat erinnern können. Was wie eine Anekdote klingt, erweist sich als bittere Wahrheit: Er hat einen akuten Alzheimer-Schub erlitten.
Was verbindet uns mit anderen und mit der Welt? Was bleibt, wenn das Gedächtnis erlischt, das Bewusstsein, die Seele, unsere Identität? Wie lebt es sich als eine Figur des Nichts – oder als deren Angehörige? Diesen zentralen Fragen geht Olivia Rosenthal in ihrem preisgekrönten Roman eindringlich nach. Sie vermischt dabei viele Stimmen – reale, historische, die von Toten: Da gibt es den kranken Täter, aber auch die Forscher Alois Alzheimer und Emil Kraepelin, da sind die Gattin und die Kinder des Kranken, die verletzten oder verletzenden Besucher in der Psychiatrie, von deren Alltag wir erfahren; dazwischen meldet sich die Erzählerin zu Wort, die mit dem Tod ihrer Schwester konfrontiert wird ... (Original-Klappentext)