Donnerstag, Juli 07, 2016

Der Duft des Sussita von Robert Scheer

Was passierte mit dem Sussita?


Als die Familie 1986 ihren funkelnagelneuen Sussita bekam, hatte sie zuvor lange darauf warten müssen. Nun war er hier, ihr ganzer Stolz und auch der Stolz eines ganzes Landes, ein israelisches Auto, kein amerikanischen, kein japanisches oder europäisches. Voller Vorfreude auf den neuen Fahrspaß nahm die gesamte Familie im Wagen Platz und los ging die erste Spritztour. Doch schon nach 10 Kilometern hatte das eine der Kinder Hunger. Die Familie bemerkte, dass sie alle Hunger hatten, denn sie hatten heute noch nichts gegessen, so aufgeregt hatten sie der Ankunft des Sussita entgegengefiebert. Kurz entschlossen wurde eine Pause in Nazareth eingelegt. Der Hunger aller Familienmitglieder wurde gestillt. Als die Vier jedoch zu ihrem Wagen zurückkehren wollten, war der nicht mehr an Ort und Stelle. Uns er sollte auch unauffindbar bleiben. Fazit eines Arabers in der Nähe: ein Kamel hätte das Auto gefressen, schließlich habe die Familie kein Anti-Kamel-Spray benützt.


Das Leuchten meiner Welt von Sophia Khan

Liebesbriefe


Als die 15jährige Irenie fünf Jahre nach dem plötzlichen Verschwinden ihrer Mutter auf dem Dachboden ihres Hauses eine Schatzkiste mit Briefen findet, weiß sie, dass ihre Mutter tot sein muss, denn dieses Kästchen hat die Mutter wie ihren Augapfel behütet und sich niemals von ihm getrennt. Die enthaltenen Briefe sind Liebesbriefe ihrer Mutter an einen gewissen Ahmed Kakkezai in London. Die Briefe sind über zwanzig Jahre alt. Irenie versucht zu begreifen, denn die Mutter hatte nie von jemandem in London lebend erzählt, auch niemals etwas über einen Ahmed. Das Finden des Kästchens verändert alles für Irenie, die zusammen mit ihrem Vater gehofft hatte, dass die Mutter eines Tages wieder auftauchen würde, genauso geheimnisvoll und plötzlich, wie sie verschwand. Da der Vater niemals mit Irenie über die Mutter sprach, hatte es sich das Mädchen angewöhnt, ihm kleine Symbole durch ein Loch in der Decke seines Arbeitszimmers zu hauchen, wie Zigarettenrauch der Marke ihrer Mutter oder ein Hauch ihres Parfums, nur damit der Vater sie nicht vergessen möge. Doch nun war Irenie klar, dass die Mutter nicht mehr am Leben sein kann und beginnt Nachforschungen zu betreiben, die sie schließlich sogar nach Pakistan führen. Irenie möchte das Geheimnis ihrer Mutter Yasmeen endlich lüften.


Vierundzwanzig Stunden von Guillaume Musso

Was kann die Liebe überwinden?


Kurz vor seinem 25. Geburtstag bittet sein Vater Arthur Costello zu einem gemeinsamen Ausflug. Er, der immer ein zwiespältiges Verhältnis zu seinem Vater Frank hatte und von dem er, Arthur, weiß, dass er nicht sein leiblicher Vater ist, willigt ein. Zu seiner großen Überraschung eröffnet Frank ihm, dass er ihm zwar kein Geld hinterlassen wird, wohl aber den sich im Familienbesitz befindlichen 24 Winds Lighthouse, dem Leuchtturm der 24 Winde, am Ende des Cap Cod. Diese Übertragung erfolgt sofort unter zwei Bedingungen: die erste ist, das Gebäude und Grundstück niemals zu verkaufen, die zweite ist, eine vermauerte Tür im Keller des Leuchtturmes niemals aufzubrechen und zu öffnen. Arthur unterschreibt den Vertrag. Als er sich dennoch dazu beschließt, die besagte Tür zu öffnen gerät sein Leben ins Wanken. Einziger erkennbarer Pluspunkt ist, dass er Elizabeth „Lisa“ Ames kennen und lieben lernt. Wird die Liebe beider zueinander das Schicksal bezwingen können?


Samstag, Juli 02, 2016

Herr Müller, die verrückte Katze und Gott von Ewald Arenz

Wo ist Herr Müller?

Kurt Müller fällt völlig unbeabsichtigt - nach einem lächerlichen Streit mit seiner Ex-Frau - aus dem Fenster des 14. Stockes eines Hochhauses und bringt damit, zusammen mit einem sich anschließenden himmlischen Versehens, dummerweise das Universum ins Wanken. Denn durch die Unaufmerksamkeit eines himmlischen Helfers verschwindet die Seele von Kurt Müller und ist zunächst unauffindbar. Der Erzengel Jehudi ist besorgt, eigentlich müsste in diesem Fall das Jüngste Gericht zusammenkommen, doch nichts geschieht. Das kann nur heißen, dass Gott ruht oder schlimmeres … Sollte Gott aufwachen und das Fehlen bemerken, würde alles Sein ins Nichts verpuffen. Das gilt es zu verhindern. Zusammen mit seinem Bruder Abaddon, einem gefallenen Engel und verbannten Dämonenfürsten und der 16jährigen Tochter Kurt Müllers, Helena, versucht Jehudi das Unheil zu verhindern.


Freitag, Juli 01, 2016

Regengötter von James Lee Burke

John Wayne 2.0


Der aufgrund einer Kriegsverletzung zum Frührentner und Gelegenheitsjobber gewordene Alkoholiker Pete Flores ist in derben Schwierigkeiten. Bei seinem letzten Job als Fahrer wird er Zeuge von einem Massenmord an asiatischen Prostituierten, die als Mulis Drogen in ihren Körpern transportierten. Voller Panik macht Pete sich vom Tatort aus dem Staub. Von nun an werden er und seine Freundin, die Kellnerin und Folksängerin Vikki Gaddis gejagt. Und dies nicht nur von diversen Auftragskillern und deren Bossen sondern auch von der Polizei. Sheriff Hackberry „Hack“ Holland tut zusammen mit seiner Partnerin Chief Deputy Pam Tibbs alles, um die beiden vor den Killern zu finden und somit zu schützen. Mehr oder weniger erhalten Hack und Pam Unterstützung vom FBI sowie ICE, doch auch die verfolgen eigentlich ihre eigenen Ziele, nämlich der großen Bosse hinter der ganzen Sache habhaft zu werden. Wer wird diese Jagd roadmoviegleich quer durch Texas gewinnen und wer muss schlussendlich dran glauben? 


Sonntag, Juni 26, 2016

Der beste Suizid ist immer noch sich tot zu leben von Candy Bukowski

Kurzgeschichten über das Leben und die Liebe


„Der beste Suizid ist immer noch sich tot zu leben“ von Candy Bukowski ist ein Buch mit Kurzgeschichten. In Episoden lesen wir, über Dinge die das Leben schreibt. Candy Bukowski berichtet von Begegnungen, von Abschieden, aber alle Texte haben eines gemeinsam, sie erzählen von der Liebe.Von der Liebe zum Leben, von der Liebe zu einem Partner, die Liebe zur Freundin und Mutterliebe. 








Donnerstag, Juni 23, 2016

Wir waren keine Helden von Candy Bukowski

Dorfleben 80': Dancing Queen & Co.


Mit ihrem Buch „Wir waren keine Helden“ nimmt uns Candy Bukowski zurück in die 80er Jahre und somit werde auch ich als Leserin in meine Jugendzeit zurück katapultiert, die ich in ähnlichen Verhältnissen, in einer Kleinstadt in Norddeutschland verbracht habe. Die Autorin erzählt die Geschichte des Erwachsenwerdens in ländlicher Gegend, mit dem nur einen großen Ziel: Raus – in die Großstadt und ein eigenes Leben führen. Wie in einem Film sehe ich den kleinen Ort vor mir. Sehe die Charaktere, Candy, den Punker Pete und die anderen - allesamt herrliche Figuren, die wir alle so kennen oder zumindest gerne kennengelernt hätten. Die Ranch, die der einzige Zufluchtsort der jungen Generation ist, mit einer Wirtin wider Willen. Hier wird das Leben erprobt, die eigenen Grenzen ausgetestet. Nachdem die Mädchen aus den Zeiten auf dem Reiterhof herausgewachsen sind bleibt sonst nur noch der Schützenverein.