Bettgespräche
Gabriella kehrt zur
Beerdigung ihres Vaters zurück in das kleine Dorf in der Toscana, in
dem sie aufgewachsen ist. Vom geschäftigen New York kommend und
durch ihren Beruf völlig ausgebrannt, eröffnet sie den überraschten
Dorfbewohnern noch auf dem Friedhof ihre Entscheidung. Sie braucht
Ruhe und plant deshalb, ihr Bett für die nächste Zeit nicht mehr zu
verlassen. Wenn jemand aus der Gemeinschaft etwas von ihr möchte, so
sei er herzlich eingeladen, sie in ihrem Schlafzimmer zu besuchen.
Wobei sie auf gar keinen Fall amouröse Absichten hege, sondern
Gespräche mit ihr anbiete. Im Dorf ist man über diese Verkündung
natürlich erstaunt. Als erstes wird der Schornsteinfeger Flavio
ausgesandt, die Lage zu erkunden. Gleich dieses erste im Bett
stattfindende Gespräch, gibt lang Angestautes frei. Die intime
Atmosphäre scheint jeden zu öffnen. Emilia, die langjährige
Haushälterin der Familien-Villa lässt sich ihren Missfallen
gegenüber diesem für sie seltsam anmutenden Plan durchaus anmerken.
Doch sie spielt mit. Und viele weitere Gespräche folgen, die
Gabriella Erkenntnisse bringen über ihr eigenes Leben und ihrer
Familie.





