Mittwoch, September 28, 2016

Hool von Philipp Winkler

Brüder!?


In seinem Buch „Hool“ beschreibt Philipp Winkler das Leben des Hooligans Heiko Kolbe. Die Story beginnt mit einem arrangierten Match zwischen den Hannoveranern und einer Kölner Gruppe. Es war ausgemacht, dass Heiko Kolbe dieses Mal die Organisation übernimmt, doch wie immer reißt sein Onkel diese Aufgabe an sich. Heiko akzeptiert dies, ohne zu murren. Zur besseren Übersicht tragen die Hannoveraner rote T-Shirts, damit sie nicht aus Versehen auf ihre eigenen Leute einprügeln. Eine Regel ist dennoch klar, wer am Boden liegt, darf nicht weiter attackiert werden. 





Donnerstag, September 22, 2016

Unterwerfung von Michel Houellebecq

Reine Fiktion oder doch möglich?


François ist Literaturprofessor an der Pariser Universität, Sorbonne II. Was er in seinen eigenen Studienzeiten begann, hält er noch immer aufrecht, nämlich Beziehungen zu Studentinnen, erst waren es seine Kommilitoninnen nun sind es seine eigenen Studentinnen. Die Beziehung dauert meistens nur knapp ein Jahr, dann wird sie von „ihr“ beendet. François lebt ansonsten zurückgezogen und versuche Menschen zu meiden. Die Wahl zum nächsten Präsidenten steht in Frankreich kurz bevor. Während François einzig darüber nachdenkt, welche Vorteile ein Wahlergebnis für seine Universität haben könnte, verändert sich die Stimmung im Land. Er selbst nimmt die aufkommende Bedrohung nur langsam wahr, wie Schießereien von Arabern, das Verbot von Juden an der Universität – alles ein schleichender Prozess. Doch auch François beginnt sich zu fragen, ob die Familien seiner moslemischen Studentinnen eigentlich wissen, was er so unterrichtet und auch er beginnt sich zu sorgen.

Dienstag, September 20, 2016

Ich und du und Müllers Kuh von Ariadne von Schirach

Mich selbst und andere besser verstehen

In ihrem Buch „Ich und du und Müllers Kuh“ verbindet die Autorin Ariadne von Schirach die Lehren Fritz Riemanns und Karl Königs. Sie teilt uns Menschen in sechs Charaktertypen. Jeder Typ kommt in einem eigenen Kapitel zu seinem Recht. Da finden wir Leser den Narzissten, den schizoiden, depressiven, zwanghaften, phobischen Charakter sowie den Hysteriker. Die Autorin erklärt zu den jeweiligen Typen, wie sie entstehen. 





Montag, September 19, 2016

... in fünf Minuten - Hermien Stellmacher


Geburtsort
Leiden, Niederlande
Morgenmensch oder Langschläfer
Morgenmensch
Lieblings-TV-Serie/ oder -Film Serie:
u.a. DA, Breaking Bad, Broadchurch, Peaky Blinders Film: u.a. What about Bob?, Vier Hochzeiten und einen Todesfall
Seit wann schreibst Du?
Seit mehr als 20 Jahren
Lieblingsessen/-getränk
U.a. das Bœuf bourguignon meines Mannes, Salade Niçoise und Bordeaux
Wer oder was inspiriert Dich?
So ziemlich alles
Gibt es etwas, das Du gerne erlernen möchtest?
Ich würde gern Bach-Kantaten singen können
Lieblingsplatz
Im Frühling der Garten, vor allem am frühen Morgen. Mein Schreibtisch und mein Lesesessel zu jeder Jahreszeit
Welche ist Deine bevorzugte Musikrichtung?
Jazz und Klassik
Ist Dein Schreibtisch aufgeräumt oder herrscht dort Chaos?
Je nachdem, in welcher Phase ein Projekt sich befindet, mal so, mal so.
Hast Du Haustiere?
Ja, einen Kater
Hast Du ein Laster?
Salzige Lakritze, dunkle Schokolade mit Meersalz, Bordeaux und Single Mal
Lieblingsstadt oder Lieblingsland
U.a. Amsterdam und Cadgwith, Frankreich und England
Neben dem Schreiben, welcher andere wäre Dein Traumberuf?
(Landschafts)Gärtnerin
Mit wem würdest Du gerne einmal zu Abend essen (lebend oder verstorben / reale oder fiktive Person)?
Mit Val McDermid, Jan Garbarek, David Bowie und Doris Lessing
Was ist Dein Sternzeichen?
Stier
Hast Du ein Lieblingswort?
„Metzgereifachverkäuferin“
Lieblingsfarbe?
Türkis und Rot
Welches Buch liest Du gerade?
„Die Ehefrau“ von Meg Wolitzer


Von Hermien Stellmacher sind folgende Bücher erschienen (Auswahl):
 

Donnerstag, September 15, 2016

Das Debüt - Bloggerpreis für Literatur - Jurymitglied








Zum ersten Mal wird der Literaturpreis "Das Debüt 2016" vergeben. Wie der Name schon sagt, wird das beste Romandebüt des Jahres gesucht. Die Jury besteht aus Literaturbloggern. Ziel des Preises ist es, die Akzeptanz bei den Lesern für Erstlingswerke zu stärken.

Bis zum 31.10.2016 können noch Vorschläge eingereicht werden, dies geschieht über den Verlag mit der Einverständniserklärung des Autoren/der Autorin.

Einzelheiten bitte hier nachlesen.

Da ich dieses schöne Projekt mit meiner Stimme unterstützen möchte, habe ich mich als Jurymitglied registrieren lassen. Nun bin ich ganz gespannt auf die Kostproben der eingereichten Debüts.

Folgen kann man "Das Debüt 2016 - Bloggerpreis für Literatur" bei Facebook und bei Twitter, sowie auf dem offiziellen Blog.

Mittwoch, September 14, 2016

Ein Zimmer über dem Meer von Dana Paul

Wenn man seine Seele verliert


Drei Monate nachdem ihr Verlobter auf dem Weg zu einem World Surf Cup mit dem Flugzeug abstürzte und tödlich verletzt wurde, beschließt Kim, dass auch sie ihrem Leben ein Ende setzen möchte. Für sie fühlt es sich an, als habe Jake ihr mit seiner und ihrer Liebe eine Seele gegeben und die hat er nun mit in seinen Tod genommen. So reist sie nach Cornwall, dem Platz, der der Absturzstelle am nächsten liegt. Sie geht zu den Klippen und will sich gerade hinunter stürzen, als die 86jährige Janet, von den Dorfbewohnern liebevoll Wächterin der Klippen genannt, sie davon abhalten kann. Janet bewegt Kim dazu, ihr in ihr Haus zu folgen. Auch wenn sie es zunächst nicht sagt, so ist Janet jedoch klar, was hier gerade geschehen sollte. Als Kim in der Nacht noch einmal einen Ausbruch zu den Klippen unternehmen will, sitzt Janet Wache und kann sie noch einmal davon abhalten zu den Klippen zu gehen. Janet beschließt, das ein 200 Jahre altes Buch, das sich seit Ewigkeiten im Familienbesitz befindet, genau die richtige Lektüre für Kim ist. Es handelt sich um die Geschichte, des Mädchens Leandra, die sich ebenfalls das Leben nehmen wollte, aber von dem Leuchtturmwärter Christian gerettet wurde. Doch kann diese Geschichte Kims Leben retten und ihr Herz heilen?

Dienstag, September 13, 2016

SIEBEN MINUS EINS von Arne Dahl

Erbitterte Jagd nach einem Serienmörder


Die fünfzehnjährig Ellen Savinger wird seit drei Wochen vermisst. Aufgrund eines anonymen Hinweises hin, findet die Polizei den Aufenthaltsort, wo das Mädchen gefangen gehalten wurde. Doch das Versteck ist inzwischen leer. Anhand der Spuren ist ersichtlich, dass das Mädchen Höllenqualen ausgesetzt gewesen sein muss. Ist sie überhaupt noch am Leben? Die Hoffnung stirbt zuletzt. Kriminalkommissar (KK) Sam Berger sieht Verbindungen zu anderen Fällen und ist davon überzeugt, einen Serientäter zu jagen, aber sein Vorgesetzter KK Allan Gudmundsson verbietet Ermittlungen in diese Richtung, da er eine mögliche Verbindung ausschließt und Bergers Erkenntnisse als reines Bauchgefühl abtut. Sam Berger, der stur und wie ein einsamer Wolf an diesem Fall arbeitet, braucht sein Team um einer Lösung näher zu kommen. Kann er seine Emotionen und seine eigenen dunklen Dämonen besiegen und mit seinem Team zusammen arbeiten? Eine hochspannende Jagd beginnt.

Montag, September 12, 2016

... in fünf Minuten - Manuela Obermeier


Geburtsort:   
München
Morgenmensch oder Langschläfer:   
Morgenmensch
Lieblings-TV-Serie/Film:   
Die Brücke (Serie) - Das Leben des Brian
Mein Idol:   
Stephen King
Seit wann schreibst du:   
etwa seit der fünften Klasse
Lieblingsessen/-getränk:   
Butterbreze und Cappuccino
Wer oder was inspiriert dich:   
alles mögliche
Gibt es etwas, das du gerne erlernen möchtest:   
Harfe (ich nehme ab kommender Woche Stunden ...)
Lieblingsplatz:   
die Stufe vor unserer Haustür
bevorzugte Musikrichtung:   
Alternative Metal
Ist dein Schreibtisch aufgeräumt oder herrscht Chaos:
aufgeräumtes Chaos
Haustiere:   
fünf Katzen, zwölf Hühner, einen Hahn
Laster:   
Schokolade
Lieblingsstadt/-land:   
München und Schottland
Traumberuf neben dem Schreiben:   
töpfernde und malende Steinbildhauerin
Mit wem würdest du gerne einmal zu Abend essen:   
Angela Merkel
Sternzeichen:     
Schütze
Lieblingswort:   
fei (kleines, aber feines bayrisches Wort, das unübersetzbar und gleichzeitig unverzichtbar ist)
Lieblingsfarbe:   
Apfelgrün
Welches Buch liest du gerade:   
Judith Rossner: "Auf der Suche nach Mr. Goodbar"
Drei Dinge für die einsame Insel:   
Radio, Nutella, meine Harfe 

Von Manuela Obermeier ist bisher folgendes Buch erschienen: 

... in fünf Minuten - Nicole Staudinger



Geburtsort
Köln

Morgenmensch oder Langschläfer
Das entscheiden meine Kinder

Lieblings-TV-Serie/ oder -Film
Club Las Piranjas
 
Dein Idol
Hab ich nicht

Seit wann schreibst Du?
Seit meiner Krebserkrankung

Lieblingsessen/-getränk
Leider fast alles

Wer oder was inspiriert Dich?
Eigentlich Alles. Meine Kinder, Einkaufen, oder einfach Menschen beobachten

Gibt es etwas, das Du gerne erlernen möchtest?
Wie man bei dummen Menschen Ruhe behält

Lieblingsplatz
Im Wald

Welche ist Deine bevorzugte Musikrichtung?
Swing, Klassik, deutsche Musik 
 
Ist Dein Schreibtisch aufgeräumt oder herrscht dort Chaos?
Chaos ist noch untertrieben

Hast Du Haustiere?
Hund und Katze J

Hast Du ein Laster?
Eins????

Lieblingsstadt oder Lieblingsland
Hab noch nicht so viel von der Welt gesehen….Köln ist es, trotz das ich Kölnerin bin, auf jeden Fall nicht!

Neben dem Schreiben, welcher andere wäre Dein Traumberuf?
Och, ne eigene TV Sendung oder Radio (da muss man kein Bauch einziehen J)

Mit wem würdest Du gerne einmal zu Abend essen (lebend oder verstorben / reale oder fiktive Person)?
Joanne K. Rowling – ich muss wissen, ob sie von Anfang wusste, dass Snape ein Guter ist!

Was ist Dein Sternzeichen?
Zwilling

Hast Du ein Lieblingswort?
Potz-Blitz

Lieblingsfarbe?

Welches Buch liest Du gerade?
„Die Falle“ von Melanie Raabe

Welche drei Dinge würdest Du auf eine einsame Insel mitnehmen?
Kind 1, Kind 2 und den Mann dazu



Von Nicole Staudinger sind folgende Bücher bisher erschienen: 

Asphaltseele von Gregor Weber

Ruben Rubeck, Kriminalkommissar, Frankfurt


Dem 47jährigen Kriminalkommissar Ruben Rubeck kann man nicht nachsagen, dass er sehr ambitioniert seinen Beruf erfülle. Er tut, was er tun muss, aber keinen Handschlag mehr. Mit den meisten seiner Kollegen hat er es sich aufgrund seiner direkten und unverblümten Art bereits verscherzt. Auch sein Privatleben verläuft eher im Sande. Nach Feierabend sucht er regelmäßig seine Stammkneipe auf, die in seinem Revier dem Frankfurter Bahnhofsviertel liegt, zum Abendessen und Bier trinken, letzteres verzehrt er meistens zu viel. Einzige Abwechslung in diesem Trott bringt ihm seine Lieblings-Prostituierte Ina, die einzige, mit der er gerne seine Zeit verbringt, meist nur redend und dafür bezahlt er sie. Doch als er an diesem Abend die Kneipe „Schlabbekicker“ verlässt und sich auf den Weg zu Ina machen möchte, gerät er in eine Schießerei. Rubeck ist sicher nicht der sportlichste Kriminalist, doch schießen kann er. So rettet er auch die Situation und anwesende Passanten. Natürlich wird wegen dem Gebrauchs der Schusswaffe ein Verfahren eröffnet, das ist Routine. Aber Ruben hat sofort ein seltsames Gefühl, so als ob hier etwas gerade dabei ist, mächtig schief zu laufen ...

Freitag, September 09, 2016

Mein Bekenntnis zum Buch #buchpassion



Die liebe Janine hat auf ihrem Bücher-und Literatur-Blog "kapri-ziös"zu einer Onlineaktion unter dem Motto #buchpassion eingeladen. In diesem Rahmen möchte ich Euch heute meinen persönlichen Werdegang in der Welt der Bücher erzählen. Angefangen hat bei mir alles in meinem fünften Lebensjahr, seit ich gelernt habe zu lesen. Von da an habe ich alles gelesen, was Buchstaben enthielt: Packungsbeilagen, Bedienungsanleitungen, Spielbeschreibungen. Ich war einfach fasziniert davon, selbst lesen zu können, nicht mehr jemanden fragen zu müssen, die Welt zu verstehen lernen. Gestartet habe ich neben Pixi-Büchern mit Comicheften, die ich einmal in der Woche bei meinem Onkel im Kiosk lesen durfte, selbstverständlich, ohne die Seiten zu verknicken oder zu zerknittern. Dann bin ich zu Büchern übergegangen, ich wollte mehr Text. Eines meiner ersten Bücher war „Leuchtturm Josefine“ von Karl Heinz Gies. Eine Geschichte, die ich geliebt habe und an die ich mich noch immer gerne erinnere. Damit war sie geboren, meine Buchpassion, eine Leidenschaft, die nicht immer einfach war, doch dazu später mehr. Nach den Schneider Büchern und Ravenburger Büchern mit Autoren wie Wolfgang Ecke, mit seinem Detektiv „Perry Clifton“, und Otfried Preußler, mit seinem „Räuber Hotzenplotz“ und all den anderen wunderbaren Büchern, bin ich zu Reihen übergegangen und ihnen verfallen Enid Blytons „Dolly“, „Das Nesthäkchen“ von Else Ury, „Försters Pucki“ von Magda Trott. Dann die Jungmädchen Bücher von Berte Bratt, aber zugegebener weise auch gerne die von meiner Mutter sogenannten „Schundromane“ von Denise, die Liebesromane und auch die Mystery-Reihe. Zur Verteidigung meiner Mutter sei eingefügt, dass auch sie ihre Roman-Heft-Reihen konsumiert hat. Manche Bücher waren allerdings durch meine Eltern verboten, so etwa die düsteren von Astrid Lindgren (Die Brüder Löwenherz), Krabat, Der kleine Hobbit. Was ich im Nachhinein etwas bedauere, so gehe ich wohl noch heute zögerlich an Fantasy Bücher heran und das Genre Horror spare ich
 ganz aus.






In andere Leben und Welten hinein träumen zu können, funktioniert für mich seit jeher am ehesten mit Büchern. Sie bringen mir Entspannung und lassen mich vor realen Problemen wenigstens zeitweise entfliehen (meistens). Hinsetzen und ein Buch zu öffnen ist für mich ein Weg, einen Blick in das Leben eines anderen, seine Gedanken und Gefühle zu werfen. Ich liebe es auch, dass die Bilder, die beim Lesen in meinem Kopf entstehen, vom Autoren erschaffen, bei jemand anderem ganz unterschiedliche Bilder und Gefühle erzeugen können. Ob ein Buch gefällt oder nicht ist ganz sicher auch immer stimmungsabhängig.

In meinem Heimatort gab es eine Buchhandlung „Die Bücherstube“ mit einem wahnsinnig lieben, kompetenten und sich Zeit nehmenden Buchhändler, der zuerst meine Eltern und dann mich selbst in meiner Buchauswahl beraten hat. Denn meinen Eltern war es wichtig, dass ich zu meinen Mädchenbüchern außerdem anspruchsvollere Bücher lese, natürlich meinem Alter angepasst, und so hat mich besagter Buchhändler sehr geprägt und meinen Buchverstand und mein Gefühl für Bücher und meine Lust auf Bücher mitgestaltet und dies über viele Jahre hinweg. Ich bekam Anne Franks Tagebuch und ähnliches zu lesen. Dafür bin ich meinen Eltern und auch der Bücherstube noch heute dankbar. Denn so wurde ich gleichzeitig geschichtlich und gesellschaftlich geschult.

Als ich sechzehn war ist dann mein Vater verstorben und das hat mich in ein tiefes Loch fallen lassen. Ich hatte zu nichts mehr Lust, auch die Liebe zu meinen Büchern war erst einmal verschwunden. Ich habe in dieser Zeit zwar hin und wieder ein Buch zur Hand genommen, doch konnte ich mich nicht konzentrieren, das nennt man vielleicht Leseblockade, ich nenne es jedenfalls so. Nach fünf Jahren und zwei erfolgten Ausbildungen stieg ich dann in meinen Beruf als Verwaltungsbeamtin ein. Meine Kollegen lasen viel und erzählten von ihren Büchern. So begann ich mich vorsichtig zurück in meine Bücherwelt zu begeben. Doch dieses Mal sollte es etwas komplett anderes sein. Ich wagte mich an ein Genre, das ich bisher gescheut hatte: dem Krimi und Thriller. So las ich dann Elizabeth George, die mich gleich wieder fesseln und in ihren Bann ziehen konnte, PD James, Deborah Crombie, Kathy Reichs, Patricia Cornwell und dann erneut auch wieder Romane wie Diana Gabaldons Schottland-Zeitreise-Saga, Maeve Binchys Irland-Romane, Gaby Hauptmanns und Hera Linds Frauen-Romane. Danach folgten dann natürlich die skandinavischen Krimis wie Mankells Wallander und Indridasons Erlendur, Anne Holt mit ihrer Kommissarin Wilhelmsen. So wurde ich wieder zur Vielleserin.

Im Jahre 2008 hat sich mein Leben dann erneut gewendet, ich bin nach Schweden gezogen – der Liebe wegen. Auch hier in meiner neuen Heimat begleiten mich wieder Bücher und seit gut 1 ½ Jahren bin ich eine Buchbloggerin. Diese Aufgabe erfüllt und erfreut mich und hat mir schon viele neue Bekanntschaften und Freunde gebracht, die ich nicht mehr in meinem Leben missen möchte. Bücher und Büchermenschen bereichern mein Leben.

Abwechslung ist mir noch immer immens wichtig beim Lesen, nur keine Langeweile aufkommen lassen, die Genre immer wieder wechseln, auch einmal neues ausprobieren, Sparten wie Autoren. Meine neuesten Entdeckungen sind Steam Punk und Dystopien, von denen ich mir wünschte, schon vorher von ihnen gehört zu haben. Nur um Horror Bücher mache ich nach wie vor einen großen Bogen, sie verschrecken mich mehr, als meine Thriller es je könnten. Lediglich Klassiker wie „Dracula“, „Frankenstein“ und „Der Golem“ habe ich gelesen, an einen Stephen King traue ich mich jedoch bisher nicht heran.

Das ist meine eigene kleine Lesegeschichte, die ich mit Euch teilen möchte; Bücher sind für mich ein wesentlicher Teil meines Lebens und ich möchte nicht mehr auf sie verzichten, eine kleine unterschwellige Angst, dass eine Leseblockade zurückkommen könnte ist allerdings noch da und um ihr vorzubeugen, versuche ich lediglich zu lesen, was mir Freude macht.

Verflixt und unsichtbar von Jana Himmel

Detektivin mit Spezialeffekt


Die Privatdetektivin Laura Sand bringt sich selbst in die Bredouille, indem sie ohne Auftrag den Verlobten ihrer besten Freundin Stefanie beschattet und prompt in Flagranti erwischt. Die Freundin selbst ist enttäuscht und bezichtigt Laura, ein Verhältnis mit André zu haben. Neben dem Ärger mit der Freundin soll es noch schlimmer kommen für Laura, denn am nächsten Morgen steht die Polizei in der Detektei, André ist tot und Laura gerät selbst in Verdacht. Beruflich wird es auch knifflig für Laura, denn sie soll zusammen mit ihrem, von ihr ungeliebten, Kollegen Erik zusammen an einem Wirtschaftsfall ermitteln, wobei erstmalig tatsächlich ihre Spezialfähigkeiten gefordert werden, von deren Existenz bislang aber nur Lauras Chef Paul Kenntnis hat. Wie wird Erik reagieren und kann Laura ihren eigenen Kopf aus der Schlinge ziehen?

Dankeschön!






Ganz herzichen Dank an #weltbild_deutschland für das wunderbare Paket zur Rezension des Monats! Freue mich riesig! ☺💕

Vier Bücher, Notizbuch, Armbanduhr, Grillhandschuh+Schürze - *hüpffreutanztimkreis*


Mit dieser Rezension wurde ich übrigens zur Gewinnerin:  http://angisbuecherkiste.blogspot.se/2016/08/wie-eine-nuss-mein-leben-auf-den-kopf.html
Wie eine Nuss mein Leben auf den Kopf stellte von Alexa Hennig von Lange

Donnerstag, September 08, 2016

... in fünf Minuten - Ingeborg Struckmeyer


Geburtsort
Bottrop (Ruhrgebiet)
Morgenmensch oder Langschläfer
Langschläferin, da Schlechtschläferin
Lieblings-TV-Serie/ oder -Film
alle Fernsehfilme mit Matthias Brandt, John Irving
Dein Idol
John Irving
Seit wann schreibst Du?
seit meiner Kindheit schreibe ich
Lieblingsessen/-getränk
Spaghetti Bolognese, Latte Macchiato, Aperol Spritz
Wer oder was inspiriert Dich?
mich inspirieren Wörter, Sätze, Bilder
Gibt es etwas, das Du gerne erlernen möchtest?
ich würde gern malen können, bin aber völlig untalentiert
Lieblingsplatz
Mein Lieblingsplatz ist ein Palmengarten am Persischen Golf. Da kann ich allerdings nur ein paar Tage im Jahr sein. Deshalb ist die Sehnsucht besonders groß.
Welche ist Deine bevorzugte Musikrichtung?
Ich liebe Mozart, aber auch Reinhard Mey und Milva.
Ist Dein Schreibtisch aufgeräumt oder herrscht dort Chaos?
Mein Schreibtisch ist nicht so aufgeräumt, wie ich es gern hätte...
Hast Du Haustiere?
Meine Tochter hat eine Katze, die ich ab morgen ein paar Tage betreuen darf.
Hast Du ein Laster?
Ich mag sehr gern Schokolade und zwar viel davon und manchmal bin ich gern faul.
Lieblingsstadt oder Lieblingsland
Meine Lieblingsstadt ist Amsterdam.
Neben dem Schreiben, welcher andere wäre Dein Traumberuf?
oh jeh! Vielleicht Architektin.
Mit wem würdest Du gerne einmal zu Abend essen (lebend oder verstorben / reale oder fiktive Person)?
Ich würde gern mal wieder mit meinem verstorbenen Mann zu Abend essen ... und damit es nicht zu melancholisch wird zusammen mit George Clooney und seiner tollen Frau.
Was ist Dein Sternzeichen?
Ich bin Waage.
Hast Du ein Lieblingswort?
ja, gern!
Lieblingsfarbe?
Rot ist meine Lieblingsfarbe.
Welches Buch liest Du gerade?
Ich lese gerade 'Der Koch' von Martin Suter. Als nächstes auf meinem Bücherstapel liegt 'Sputnik Sweethart' von Haruko Murakami.
Welche drei Dinge würdest Du auf eine einsame Insel mitnehmen?
Auf die Insel würde ich mitnehmen: einen Riesenstapel Papier, eine Packung Bleistifte und die Bibel, nicht weil ich so fromm bin, sondern weil ich da so viele Wörter, Sätze und Bilder finde, dass es bis an mein Schreiblebensende reichen müsste. 


Von Ingeborg Struckmeyer sind folgende Bücher bisher erschienen:

Hell-Go-Land von Tim Erzberg

Rückkehr zum Felsen

Ein kaltblütiger Mörder, eine unerfahrene Polizistin, eine Insel voller Opfer.
Ein roter Fels im sturmgepeitschten Meer. Darauf Deutschlands abgeschiedenster Polizeiposten. Hier ist ihre neue Dienststelle. Hier war ihr Zuhause. Bis der Albtraum über Anna Krüger hereinbrach. Kaum jemand weiß von ihrer Rückkehr nach Helgoland. Doch schon an ihrem ersten Arbeitstag erwartet sie eine grausame Überraschung, die Anna klarmacht, dass es keine Flucht vor der Vergangenheit gibt. Nicht für sie. Nicht an diesem Ort. (Original-Klappentext)

Mittwoch, September 07, 2016

... in fünf Minuten - Gabriella Engelmann

Geburtsort:
München
Morgenmensch oder Langschläfer:
Morgenmensch und Nachmittagsschlummerliese
Lieblings-TV-Serie/ oder -Film
Nach all den Jahren immer noch: Sex and the city und Gilmore Girls.
Seit wann schreibst Du?
Seit 2003.
Lieblingsessen/-getränk:
Pasta in allen Variationen, Kaffee.
Wer oder was inspiriert Dich?
Die Welt um mich herum.
Gibt es etwas, das Du gerne erlernen möchtest?
Mehr Gelassenheit.
Lieblingsplatz:
Unsere Gartenterrasse am Kanal – oder ein Strandkorb auf Föhr.
Welche ist Deine bevorzugte Musikrichtung?
Alles, was das Herz berührt.
Ist Dein Schreibtisch aufgeräumt oder herrscht dort Chaos?
Aufgeräumt, ich kann mich sonst nicht konzentrieren.
Hast Du Haustiere?
„Nur“ mein Schlafschaf Emmi.
Hast Du ein Laster?
Ich bade zu viel, und bin ein bisschen ungeduldig.
Lieblingsstadt oder Lieblingsland:
Hamburg und die nordfriesischen Inseln.
Neben dem Schreiben, welcher andere wäre Dein Traumberuf?
Fotografin
Mit wem würdest Du gerne einmal zu Abend essen (lebend oder verstorben / reale oder fiktive Person)?
Mit Romy Schneider. Oder Elyas M´Barek ;-)
Was ist Dein Sternzeichen?
Wassermann
Hast Du ein Lieblingswort?
Zauberhaft
Lieblingsfarbe?
Meerblau
Welches Buch liest Du gerade?
Glimmernächte von Beatrix Gurian.
Welche drei Dinge würdest Du auf eine einsame Insel mitnehmen?
Meinen Lieblingsmenschen (auch wenn der natürlich kein „Ding“ ist), mein Smartphone und eine Kuscheldecke. Vielleicht noch Instant-Kaffee ;-)

Von Gabriella Engelmann sind folgende Bücher erschienen bzw erscheinen in Kürze (Auswahl):

Liebe, Mord und ein Glas Wein von Stefanie Gregg und Ingeborg Struckmeyer

Mordsgeschichten

„Einen Augenblick lang zögerte sie beim Aussteigen aus dem Zug, setzte aber dann entschlossen einen Fuß auf den Bahnsteig.“
So lautet der Anfang einer Geschichte, von dem die Krimiautorinnen Ingeborg Struckmeyer und Stefanie Gregg ausgegangen sind, um zwei ganz unterschiedliche Geschichten zu schreiben. Struckmeyer lässt eine Frau den Mann suchen, dem sie seit Jahren bittere Rache schwört. Doch im letzten Moment passiert etwas Unerwartetes. Bei Gregg wagt die Frau aus dem Bahnhof das erste reale Date mit einer Internetbekanntschaft. Was sie dabei vorfindet, hatte sie sich nicht erträumt.
Sie haben es nicht bei diesem einen Anfang belassen und haben sich weitere Anfänge zur Vorlage gemacht.
Ein Anfang mit zwei Enden – das ist das originelle Prinzip dieser zwanzig meisterhaften Kurzgeschichten aus zehn Anfängen. Die kleinen, literarischen Miniaturen erzählen über große und kleine Leidenschaften, über Liebe, Rache, Wut und Mord. – Ein Lesegenuss! (Original-Klappentext)

Dienstag, September 06, 2016

Herbstblond von Thomas Gottschalk

Ein Blick auf den Menschen Thomas Gottschalk


Lange bin ich um dieses Buch herumgeschlichen, ja es interessierte mich sofort, doch ich wollte den großen Hype erst einmal abflauen lassen. Als ich jetzt jedoch irgendwo gelesen habe, dass Thomas Gottschalk sagt, er hätte das Buch für seine Fans geschrieben, die ihn über 40 Jahre begleitet haben und ihn in ihre Wohnzimmer gelassen hätten, da war für mich klar, jetzt ist die Zeit reif, nun muss ich das Buch lesen. Denn ein Fan bin ich von der ersten Stunde an, seit „Na, sowas!“, über „Wetten, dass …?“ und so vielen anderem mehr. Für mich hat Thomas Gottschalk wie kein anderer mich als Zuschauer geprägt. Thommy war und ist anders als die anderen, frecher, gerade heraus, nicht schüchtern und vor allem nicht ängstlich. Mich freut es, dass ich ihn bis heute als Fan begleite, in allem was er tut, Fernsehen, Radio und nun auch mit seinem Buch. Womit er es nicht nur in mein Wohnzimmer geschafft hat, sondern nun sogar in mein Bett. ☺Und, nein, ich bin nicht beim Lesen eingeschlafen!

Donnerstag, September 01, 2016

Istanbul von Anna Herzig

Das Leben schreibt Geschichten


Wien. Zwei fremde Männer begegnen sich zufällig in einer warmen Sommernacht an einer verlassenen Bushaltestelle und warten auf den Nachtbus. Was als eine harmlose Unterhaltung zwischen dem in die Jahre gekommenen Albert „Bertl“ einem Außendienstmitarbeiter für Druckerpatronen und Pawel, dem jungen, hippen, weltoffenen Fotografen beginnt, ufert nach ein paar verpassten Bussen, Alkohol und gerauchtem Marihuana in heftige Diskussionen aus.
Albert, Pawel und der randvoll gefüllte Flachmann mit Jägermeister kämpfen sich zu dritt durch eine immer skurriler werdende Nacht.
Ein Wien – Roman. Oder so. (Original-Klappentext)


Monatsrückblick August 2016



Außerdem einige Kurzinterviews in der Reihe "... in fünf Minuten" sowie ein Beitrag zur Blogparade Lieblingsbuch #liebu