Dienstag, März 29, 2016

Die Prinzessin von Arborio von Bettina Balàka

Die charmante Mörderin


Elisabetta Zorzi von allen nur Zorzi genannt ist eine beeindruckende Frau, sie ist nach erfolgreichen Schönheitsoperationen noch schöner geworden, beruflich erfolgreich mit ihrem Restaurant in Wien. Aber sie hat eine dunkle Seite - sie ist eine schwarze Witwe. Anstatt sich in einer unzufriedenen Liaison einfach zu trennen, bringt sie die Liebhaber kurzerhand um. Nummer 1 hat sie erledigt, da er sie ihres Erachtens nicht wirklich geliebt hat, hatte er sie doch zu den Schönheits-OPs überredet. Nummer 2 war ein notorischer Fremdgeher. Nach Mord Nummer 3 wird sie überführt, von dem Kriminalpsychologen Arnold Körber. Er verfolgt den Prozess und gerät immer mehr gefangen von Zorzi und ihren Taten. Bald sieht er ein, dass er sich in sie verliebt hat. Ein Kriminalpsychologe und eine Mörderin, wie wird das enden?



Sonntag, März 27, 2016

Buch im Dialog; heute: Staubige Hölle von Roger Smith

 

 

 

Ein Gespräch mit dem Autor Wolfgang Haupt in Angis Bücherkiste.

 

Die Affäre Schiwago von Petra Couvée und Peter Finn

Auf den Spuren Pasternaks


Für den einen ist es einer der schönsten, klassischen und poetischen Liebesromane der Weltliteratur (dazu zähle ich mich) und für den anderen war oder ist es noch immer ein Buch, mit dem der Schriftsteller sein Land und seine Lebensweise hintergeht und verrät - Doktor Schiwago. In ihrem nun in deutscher Sprache vorliegenden Buch „Die Affäre Schiwago“ erzählt das Autorenduo Petra Couvée und Peter Finn wie das Buch zur Veröffentlichung kam, trotzdem es von der russischen kommunistischen Partei verboten wurde. Außerdem stellen sie in ihrem Sachbuch dar, wie der Schriftsteller Boris Pasternak zwischen die Fänge der Kommunisten seines Landes und dem CIA geriet. Die beiden Autoren haben dazu akribisch recherchiert und die gesamte Entstehungsgeschichte des Romans zusammen getragen. Sie erstellen mit ihrem Buch gleichzeitig eine Biografie über Boris Pasternak selbst. Nach Ablauf der gesetzlichen Schutzfrist veröffentlichte die US-Regierung im April 2014 Dokumente aus jener Zeit, die eine Unterstützung der Veröffentlichung des Buches in russischer Sprache durch die CIA bestätigen, diese Unterlagen haben die Autoren eingesehen und mit vielen anderen Quellen für ihr Buch verwendet.



Staubige Hölle von Roger Smith

Überlebenskampf im Korruptionssumpf


Es gibt sicherlich niemals einen geeigneten Zeitpunkt für das, was dem Journalisten Robert Dell und seiner Familie zugestoßen ist; doch es war ausgerechnet sein Geburtstag, an dem seine Frau und seine beiden Kinder ermordet wurden, er selbst wurde dabei verletzt doch überlebte. Der Mörder schafft es so aussehen zu lassen, als habe Dell die Tat begangen. Nur eine Person steht nun zu ihm und verhilft ihm zur Flucht – sein von ihm gehasster Vater Earl Robert „Bobby“ Goodbread, ein ehemaliger CIA-Killer, der gerade aus der Haft entlassen wurde. Goodbread will seinem Sohn helfen, den wahren Mörder zu überführen, damit beginnt eine Jagd quer durch Südafrika, die einem Roadmovie gleichkommt. Trotz der noch immer bestehenden Verbindungen Goodbreads zu den Einheimischen haben die zwei in ihrem Kampf immer wieder erneut mit unerwarteten Vorkommnissen zu tun.



Samstag, März 26, 2016

Freitag, März 25, 2016

Autoren-Interview mit Wolfgang Haupt





Wieder einmal ist der Thriller Autor Wolfgang Haupt zu Gast in Angis Bücherkiste und berichtet über sein neuestes Buch „Die dunkle Talion“ und das Schreiben an sich:


Montag, März 07, 2016

Der Edelsteingarten von Susanne Ayoub

Liebe im Licht und Schatten


Im Wien der 50er Jahre lebt die 25jährige Laura auf Wunsch der Mutter Ewa noch zusammen mit ihren Eltern in einer Wohnung samt Foxterrier Tommy. An Weihnachten verliebt sich Laura Hals über Kopf in den Iraker Younis. Younis ist mit seinen Brüdern zu Besuch in Wien und lebt im Hotel Kaiserhof, wo Lauras Vater Stephan als Geschäftsführer tätig ist. Aufgrund der Festtage sind alle Restaurants geschlossen, spontan lädt Stephan die Drei zu sich nach Hause zum Festessen ein. Laura genießt diesen Abend, der so anders verläuft als ihr normales Familienleben. Schnell sehen sich die beiden erneut wieder und ebenso schnell ist klar, dass sie zusammenbleiben wollen. Drohende Gewitterwolken wie die Abreise der offensichtlich brüskierten Brüder von Younis; Younis selbst, der "ihr Wien" nicht mit denselben Augen sehen kann wie sie; Younis, der Hunde für unrein hält, will oder kann Laura nicht sehen, zu stark ist ihr Wunsch der alles und jeden dominierenden Mutter zu entfliehen. So geht Laura allen Warnungen zum Trotz mit Younis in dessen Heimat Bagdad im Irak.