Freitag, Juli 08, 2016

Bücher außer Konkurrenz


 Folgende Bücher habe ich gelesen, und dies sehr gerne, werde sie jedoch nicht rezensieren, da sie für sich selbst stehen; so gibt es hier nur die Klappentexte:


Tiere essen von Jonathan Safran Foer
»Ich liebe Würste auch, aber ich esse sie nicht.« Jonathan Safran Foer in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung
»Tiere essen« ist ein leidenschaftliches Buch über die Frage, was wir essen und warum. Der hoch gelobte amerikanische Romancier und Bestsellerautor Jonathan Safran Foer hat ein aufrüttelndes Buch über Fleischkonsum und dessen Folgen geschrieben, das weltweit Furore macht und bei uns mit Spannung erwartet wird.
Wie viele junge Menschen schwankte Jonathan Safran Foer lange zwischen Fleischgenuss und Vegetarismus hin und her. Als er Vater wurde und er und seine Frau überlegten, wie sie ihr Kind ernähren würden, bekamen seine Fragen eine neue Dringlichkeit: Warum essen wir Tiere? Würden wir sie auch essen, wenn wir wüssten, wo sie herkommen? Foer stürzt sich mit Leib und Seele in sein Thema. Er recherchiert auf eigene Faust, bricht nachts in Tierfarmen ein, konsultiert einschlägige Studien und spricht mit zahlreichen Akteuren und Experten. Vor allem aber geht er der Frage auf den Grund, was Essen für den Menschen bedeutet. Auch Foer kennt die trostspendende Kraft einer fleischhaltigen Lieblingsmahlzeit, die seit Generationen in einer Familie gekocht wird. In einer brillanten Synthese aus Philosophie, Literatur, Wissenschaft und eigenen Undercover-Reportagen bricht Foer in »Tiere essen« eine Lanze für eine bewusste Wahl. Er hinterfragt die Geschichten, die wir uns selbst erzählen, um unser Essverhalten zu rechtfertigen, und die dazu beitragen, dass wir der Wirklichkeit der Massentierhaltung und deren Konsequenzen nicht ins Auge sehen. »Tiere essen« besticht durch eine elegante Sprache, überraschende Denkfiguren und viel Humor. Foer zeigt ein großes Herz für menschliche Schwächen, lässt sich aber in seinem leidenschaftlichen Plädoyer für die Möglichkeiten ethischen Handelns nicht bremsen. Eine unverzichtbare Lektüre für jeden Menschen, der über sich und die Welt – und seinen  Platz in ihr – nachdenkt. Mit einem eigens für die deutsche Ausgabe geschriebenen Vorwort von Jonathan Safran Foer. »Diese Geschichte begann nicht als ein Buch. Ich wollte nur wissen – für mich und für meine Familie – was Fleisch eigentlich ist. Wo kommt es her? Wie wird es produziert? Welche Folgen hat unser Fleischkonsum für die Wirtschaft, die Gesellschaft und unsere Umwelt? Gibt es Tiere, die man bedenkenlos essen kann? Gibt es Situationen, in denen der Verzicht auf Fleisch falsch ist? Warum essen wir kein Hundefleisch? Was als persönliche Untersuchung begann, wurde rasch sehr viel mehr als das …« Jonathan Safran Foer Der Titel enthält eine vom Vegetarierbund Deutschlands (VEBU) zusammengestellte Übersicht zur Sachlage der Massentierhaltung in der Bundesrepublik.







Cherchez la femme: Eine kriminelle Absinth-Geschichte (Der Kuss der Grünen Fee 7) von Ulrike Bliefert
Absinth und der Untergang : Während sich die Männer auf der Titanic ihren baldigen Tod mit Absinth versüßen, versucht der Hochstapler Franz-Josef Küppers sein Schicksal mit einer mörderischen List zu täuschen.
Eine der zehn kriminellen Geschichten aus der Anthologie "Der Kuss der Grünen Fee" von Ulrike Bliefert (Hrsg.).




Bin ich psycho ... oder geht das von alleine weg? von Josef Aldenhoff
Schlaflosigkeit, Burn-out, Depression – wo verläuft die Grenzlinie zwischen einer vorübergehenden Stimmung und einer ernsthaften Krankheit?
Allzu oft ist uns die Seele ein Buch mit sieben Siegeln. Wir empfinden ihre Reaktionen auf die vielfältigen Anforderungen unseres Lebens als Zumutung und staunen, dass sie sich in starken Gefühlen äußert, die verunsichern und uns aus der Bahn werfen können. Ist das alles normal? Geht es von selbst wieder weg? Bin ich krank?
Fragen, die für den erfahrenen Psychiater und Therapeuten Josef Aldenhoff Alltag sind. In seinem Wegweiser durch das Labyrinth unserer Seelenzustände erläutert er Empfindungen, die sich zu Depressionen, Sucht, Panik oder Traumata auswachsen können. Er erklärt, was man über ihre Entstehung weiß und wie man Abhilfe finden kann. Unverblümt, realistisch und mit einem Hauch (Selbst-)Ironie vermittelt er notwendiges Wissen und Vertrauen in die seelischen Selbstheilungskräfte. Der Autor ermutigt dazu, heftige Emotionen und psychische Störungen ohne Tabu als Teil unseres Lebens anzunehmen.







Doris hilft von Wolfgang Welt
»Doris hilft« steht an einer Wand der Bochumer Uni, an der Wolfgang Welt in seinem Wahn vorbeiläuft. Doris, so hieß doch die Bedienung in seinem Stammlokal, die er geliebt hatte – Doris hilft ist der vierte Roman, den Welt seinem Leben als Autor, Biertrinker, Dauersohn und Nachtwächter auf der Bochumer Wilhelmshöhe und in deren Umgebung widmet. Lauter Nachrichten aus der Wirklichkeit (um 1990), aber es braucht jemanden wie Welt, den »größten Erzähler des Ruhrgebiets« (Willi Winkler), der sie uns aufgreift, »anleuchtet«, sichtbar macht.
Im Anhang: »Bob Dylan & Buddy Holly. Kein Vergleich«, einer der besten Artikel des Musikjournalisten Wolfgang Welt aus dem Jahr 1991.







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