Mittwoch, Mai 25, 2016

Das letzte Sakrament von Thomas Kowa

Was wäre wenn


Im Baseler Science Park, einem Forschungs-Labor, wird die Leiche eines Mannes aufgefunden. Wie sich herausstellt, handelt es sich bei dem Toten um den Bruder des örtlichen Bischofs. Die Untersuchungen an denen das Opfer zuletzt im Auftrag des Vatikan gearbeitet hat, unterliegen strengster Geheimhaltung.
Gleichzeitig zeigt in Rom auf dem Petersplatz ein Journalist das Video eines Jungen und behauptet, es handele sich bei dem Kind um einen Klon von Jesus Christus.
Selbstverständlich ist die gesamte Welt von dieser brisanten Nachricht geschockt. Sollte die Behauptung denn tatsächlich war sein.
Kein einfacher Fall für den Kommissar Alex Pandera, der selbst relativ neu in der Stadt ist und dessen Partner gerade durch den Rookie Tamara Aerni ausgetauscht wurde. Wird sich das Duo zusammenraufen können und als Team den mysteriösen Fall klären können?



Der Autor Thomas Kowa hat in seinem Debüt-Kriminalroman ein Szenario erschaffen, das so tatsächlich geschehen könnte. Es wäre sogar die größte je da gewesene Sensation; umso mehr gefällt mir, wie der Autor das Ende seiner Geschichte gelöst hat. Seine Figuren sind ausgereift, tief und realistisch. Thomas Kowa hat einen ausgezeichneten Spannungsbogen entwickelt und konnte ihn das gesamte Buch über aufrecht erhalten. Einziger klitzekleiner Kritikpunkt meinerseits sind die langen Dialoge speziell zu Beginn des Buches, da hätte gekürzt werden können. Trotzdem habe ich gut in das Buch hinein gefunden und fühlte mich bei der Lektüre gut unterhalten.

Sehr gerne vergebe ich dem Buch seine wohlverdienten fünf Sterne von fünf möglichen Sternen und empfehle es weiter an Leser, die sich auf eine ausgefallene Idee im Vatikan-Milieu einlassen mögen. Es sei versprochen, dass „Das letzte Sakrament“ von anderen Büchern dieses Genres abweicht und der Autor seinen eigenen Schreibstil besitzt und mehr auf psychologische Tiefe setzt, als andere Autoren dies tun.




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